| Neben Deutschland gibt es noch eine Reihe von weiteren Ländern, die bekannt dafür sind, dass besonders gut gearbeitet wird auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie. Die Brustvergrößerung in diesen Ländern ist für die meisten Ärzte dann auch ein so genannter Routine-Eingriff. Sämtliche Implantate, die im Rahmen einer Brust OP eingesetzt werden, sind so genannte Medizinprodukte. Diese werden definiert nach dem Medizinproduktegesetz. Es gab in der Vergangenheit unschöne Vorkommnisse, wie etwa das Platzen von Implantaten und deshalb wurde in ganz Europa dieses Gesetz ins Leben gerufen, dass einen gewissen Standard bei den Implantaten festlegt. Über diesen kann ausgeschlossen werden, dass im Rahmen der Brustvergrößerung schadhafte oder gar gefährliche Implantate eingesetzt werden. Die Brustvergrößerung kann nunmehr schon auf eine relativ lange Geschichte zurückblicken. Schon in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts hat diese Entwicklung begonnen und von da an ist es aufwärts gegangen, was den Wiederaufbau der weiblichen Brüste angeht. Ein bekannter Chirurg der damaligen Zeit war Vinzenz Czerny. Er hatte bereits im Jahre 1895 einer Frau eine Fettgeschwulst in ihre Brust verpflanzt. Diese Form der Brust OP war notwendig geworden, weil im Vorfeld dazu die echte Brust aufgrund einer Krankheit entfernt werden musste. Es gab noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein etliche Versuche, was denn als Implantat dienen kann. Erst von da an wurde auf einige wenige Stoffe gesetzt, die dann bei der Brustvergrößerung eingepflanzt wurden. Die ersten Implantate aus Silikon sind dann schon im Jahre 1961 auf den Markt gekommen. Wie konnte es auch anders sein, denn diese wurden von zwei Ärzten aus den USA entwickelt. Diese stammten aus Houston in Texas. Die Initiative für diese Entwicklung für eine Brustvergrößerung ist von der Dow Corning Company ausgegangen. Auf den Markt ist das Implantat dann im Jahre 1963 gekommen. Allerdings war es dann schon 20 Jahre später so, dass das Unternehmen von sehr vielen Frauen verklagt worden ist. Diese waren der Meinung, dass die Implantate, die im Rahmen der Brustvergrößerung eingepflanzt worden sind, die Ursache für so genannte Autoimmunerkrankungen seien. Es dauerte dann noch bis 1992, denn dann wurden in den USA diese Implantate, die aus Silikon bestehen verboten. |